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So planen Menschen in Deutschland ihren Garten und Zaun (nicht)

Gärten sind für viele mehr als nur schön gestaltete Außenbereiche – sie bieten Rückzug, spiegeln den eigenen Stil wider und schaffen ein Stück Lebensqualität direkt vor der Haustür. Doch wie gelingt es, Garten und Zaun zu einem stimmigen Gesamtbild zu vereinen? Worauf kommt es bei der Planung wirklich an? Und was wird häufig übersehen? Damit beides – funktional und optisch – ideal zusammenspielt, ist eine durchdachte Planung unerlässlich.

Bei Roomstyles sind wir ständig auf der Suche nach neuen Ideen, Inspirationen und fundierten Einblicken – in Zusammenarbeit mit Marken, Planungs-Tools und Studien aus der Branche. Unser Ziel: Ihnen regelmäßig praktische Tipps und aktuelle Trends rund um die Gestaltung von Außenbereichen zugänglich zu machen.

In diesem Beitrag zeigen wir, wie Menschen ihren Garten und Zaun (nicht) planen – welche Quellen sie nutzen, welche Denkweisen sich durchsetzen und worauf sie heute besonderen Wert legen.

Deutsche nutzen verschiedene Inspirationsquellen

Um ihren Garten und Zaun zu planen, greifen die Deutschen in der Regel auf eine der folgenden Inspirationsquellen zurück:

Internet – Online-Plattformen, Gartenblogs, Social-Media-Kanäle und Webseiten von Gartenexperten sind unerschöpfliche Inspirationsquellen. Hier finden sich zahlreiche Bilder, Ideen, Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Garten anlegen.

Gärtnereien – Gärtnereien sind nicht nur für die Ausstattung der Grünfläche wichtig, sondern bieten für viele Deutsche auch jede Menge Inspiration für die Garten- und Zaunplanung. Pflanzenarrangements, Mustergärten und Beratung durch Fachpersonal liefern wertvolle Anregungen.

Nachbarschaft – Spaziergänge durch die Nachbarschaft können ebenfalls aufschlussreich sein. Man sieht, wie andere ihre Gärten und Zäune gestaltet haben, welche Pflanzen gut gedeihen und welche praktischen Lösungen es gibt. Nicht selten kommt es zu persönlichen Gesprächen mit den Nachbarn.

Neben diesen drei Hauptquellen der Inspiration sammelt die deutsche Bevölkerung auch gerne Ideen für die Garten- und Zaunplanung in Gartenzeitschriften und -büchern sowie auf Messen und Ausstellungen.

Was jedoch alle diese Inspirationsquellen gemeinsam haben, ist, dass sie es ermöglichen, den individuellen Stil zu finden und den eigenen Garten und Zaun nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Deutsche gehen systematisch vor

Die Deutschen stürzen sich üblicherweise nicht Hals über Kopf in ihre Garten- und Zaunplanung. Im Gegenteil: Sie gehen systematisch vor, damit die spätere Umsetzung Hand und Fuß hat. Am Anfang steht für gewöhnlich eine gründliche Bestandsaufnahme. Anders ausgedrückt: Sie stellen sich z. B. die folgenden Fragen:

  • Wie groß ist der eigene Garten?

  • Welche Form hat die Grünfläche?

  • Gibt es Problembereiche wie eine Hanglage oder schattige Ecken?

  • Wie ist die Beschaffenheit des Bodens?

  • Wie soll der Garten zukünftig genutzt werden – z. B. als Nutzgarten für den Obst-, Gemüse- und Kräuteranbau laut Saisonkalender, Spielbereich für Kinder, Erholungsraum oder eine Kombination aus allem?

  • Welches Budget steht für den eingezäunten Garten zur Verfügung?

Diese Fragen helfen den Deutschen dabei, den Ist-Zustand ihres Außenbereichs sowie die persönlichen Vorstellungen bei der bevorstehenden Garten- und Zaunplanung zu berücksichtigen.

Deutsche vertrauen auf digitale Planungstools

Wenn es um die Gartengestaltung und Zaunerrichtung geht, legt die deutsche Bevölkerung tendenziell großen Wert auf digitale Planungstools wie Zaunplaner. Sie bieten eine wichtige Grundlage für die spätere Umsetzung des gewünschten Außenbereichs.

Viele Tools ermöglichen es, exakte Maße anzugeben, verschiedene Gestaltungsvarianten durchzuspielen und somit ein realistisches Bild vom späteren Ergebnis zu gewinnen – sei es in 2D oder 3D. Zudem liefern einige Tools passende Pflanzen- und Zaunvorschläge, berechnen automatisch die anfallenden Kosten und den Materialbedarf. Auf diese Weise können Fehler möglichst vermieden werden.

Deutsche wünschen sich einen einfach umsetzbaren Garten und Zaun

Viele Menschen in Deutschland träumen von einem schönen, pflegeleichten und umweltfreundlichen Garten. Der Wunsch nach Entschleunigung in Naturnähe steht dabei im Vordergrund. Statt aufwendiger Blumenbeete oder exotischer Pflanzen bevorzugen die meisten klare Strukturen, robuste Gewächse und langlebige Materialien. Auch beim Zaun setzt sich dieses Muster fort: Er soll Sichtschutz bieten, zum Stil des Hauses passen und möglichst wartungsfrei sein.

Diese Ansprüche führen dazu, dass einfache und praktikable Lösungen gefragt sind. Hochbeete, Kiesflächen, immergrüne Sträucher und modulare Zaunsysteme mit Stecksystem gehören dabei zu den Favoriten. Was zählt, ist eine Gestaltung, die sich gut in den Alltag integrieren lässt – ohne ständigen Pflegeaufwand und bauliche Herausforderungen. Schließlich soll der Außenbereich entspannen und nicht belasten.

Wie eine Studie von MESEM zur Garten- und Zaunplanung ergeben hat, haben die Deutschen auch eine klare Vorstellung davon, wie ihr Zaun aussehen soll. Besonders wichtig sind ihnen die Haltbarkeit, gefolgt von Kosten, Material, Ästhetik und Umweltfreundlichkeit:

Den Deutschen ist die Haltbarkeit beim Zaun am wichtigsten (© mesem.de).

Fazit

Deutsche planen ihren Garten und Zaun meist sorgfältig mit digitalen Planungstools. Dabei lassen sie sich vor allem vom Internet, von Gärtnereien und ihrer Nachbarschaft inspirieren. Einem Großteil ist eine einfache, pflegeleichte Umsetzung wichtig. Eines ist dabei sicher: Wer Garten und Zaun von Anfang an gemeinsam denkt, schafft ein harmonisches Gesamtbild.